WESUV-ON-TOUR.de
WESUV-ON-TOUR.de

Auf nach Skandinavien !!
Unsere Reise beginnt:
Dänemark - Schweden - Finnland - Norwegen

 

 

Freitag , 25.April 2014

So, nun geht es endlich los!

Alles ist sicher verstaut und wir wir wollen wie immer,

wenn wir eine Reise beginnen,

abends starten und so die erste Nacht nutzen

um die Vorfreude zu genießen

und schon den ersten Morgen in Urlaubslaune beginnen zu können.

Unsere erste Anlaufstelle ist Kitzingen am Main.

http://www.kitzingen.info/camping_u_wohnmobilstellplatz.0.html

Diesen Stellplatz kennen wir gut.

Er liegt direkt am Wasser und es sind nur wenige Minuten in das schöne Städtchen.

Hier waren wir schon öfters übers Wochenende.

Nach einem schönen Spaziergang und einem Eis sind wir ganz entspannt und freuen uns auf den nächsten Tag.

Samstag, 26.April 2014
Ausgeruht und bei strahlendem Sonnenschein düsen wir gute 420 km über die Autobahn zu unserem nächsten Ziel:
Celle: http://www.celle-tourismus.de/wohnmobilstellplaetze-in-celle/stellplaetze-celle.html
Auch diesen Stellplatz haben wir schon ein paar mal angesteuert. Sehr groß aber nie voll,dazu eine wunderschöne Stadt, die man auch in nur wenigen Minuten erreicht. Zuerst ein wenig dösen in der Sonne, dann mit den Nachbarn unterhalten und zum Abschluss eine kleine Stadtrunde bei milden Temperaturen-herrlich!

Sonntag, 27.April 2014
Unser letztes Voretappenziel ist erreicht. Die Insel Fehmarn. Smudo fühlt sich gleich heimisch, hier hat er auch schon einen Urlaub verbracht. Aber natürlich muss das gesamte Revier zuerst einmal neu markiert werden. Wir schauen beim Fährhafen vorbei um uns gleich anzusehen wo wir am Montag einchecken werden.Dann geht’s ans Meer! Wellen, Möwen, Schafe, der Geruch, die Sonne – einfach unglaublich wie schnell das bei uns Glücksgefühle herbei zaubert. Durchatmen und Ballast abwerfen. Und sich auf das Kommende freuen. Da wir am nächsten Morgen noch ein wenig unser Vorräte auffüllen wollen -Skandinavien ist ja bekanntlich teuer – und natürlich sollten auch noch ein paar Bierchen mit verschifft werden, wählen wir auch hier wieder eine Platz den wir schon kennen. http://www.mobilisten.de/stellplaetze/deutschland/23769-burg-fehmarn.php Mitten in der Stadt Burg, nur 500 Meter in die Einkaufstrasse.

Die Bilder anklicken - dann öffnet sich die Galerie

Die Bilder anklicken - dann öffnet sich die Galerie

DÄNEMARK
Montag, 28.April 2014
Heute geht es nach Dänemark. Ausgeschlafen und fit rollen wir zum Fährhafen. Das läuft hier ganz easy ab. Einfach zum Schalterhäuschen fahren – bezahlen und dann einreihen.Fertig. Nicht gerade billig: 99 Euro für gerade mal 45 Minuten Fahrt ! Da war ja das Übersetzten nach Marokko, hin und zurück für 200 Euro, ein Schnäppchen! Aber reisen kostet nun mal Geld und irgendwie müssen wir ja übers Wasser kommen. Oben auf dem Deck weht ein frischer Wind, aber die Sonne strahlt vom Himmel und Smudo darf auch mit – was will man mehr ! Kaum haben wir abgelegt sind wir auch schon am anderen Ufer. Auch das Ausfahren geht in Windeseile und schwuppdiwupp - sind wir auch schon in Dänemark. Wir genießen die Fahrt und freuen uns an den riesigen gelben Rapsfeldern die kein Ende nehmen wollen.Immer wieder sehen wir das schöne blaue Wasser. Viele unzählige Schwäne schaukeln auf den Wellen und alles sieht so idyllisch aus. Vereinzelte Gehöfte und schmucke kleine Häuser. Es geht unter dem Wasser durch einen Tunnel und über einige Brücken - wahre Meisterbauwerke ! Wir legen eine lange Gassipause ein und erreichen gegen 16 Uhr Rodvig. http://www.campercontact.de/campersite/detail/id/18429/photoupload/false Ein kleines Fischerdörfchen mit einem traumhaften Übernachtungsplatz für uns. Wir sind das einzige Wohnmobil und können uns quer zur Mole an die Kaimauer stellen. Mit direktem Blick in das Hafenbecken, auf die vielen kleinen Schiffe und Boote und auf das Wasser. Käffchen gemacht, Stühle raus und einfach nur relaxen.Wie cool ist das denn !!?? Und nach einer langen Abendrunde am Meer sind wir alle drei angenehm müde freuen uns auf unser kuscheliges rollendes Heim.

Dienstag, 29.April 2014
Nach einem Frühstück mit einem fantastischen Ausblick machen wir uns auf den Weg nach Stevens Klint. Berühmt und bekannt ist dieser Ort aus drei Gründen: eine atemberaubende Steilküste – Kalkstein und Kreidebrüche die Hojerup Kirche die an der Kante des Steilhang steht und deren Chorschiff in die Tiefe gerissen wurde Stevnsfort – das Museum des kalten Krieges Der Blick auf die Kalkwände und den Abgrund ist wirklich lohnenswert und das Wasser ist so klar und in den verschiedensten Blau und Türkis-Tönen marmoriert, das selbst ein Maler diese Farben nicht schöner hätte mischen können – solch eine Harmonie kann nur die Natur zaubern. Die kleine Kirche die an der Klippe hängt hat einen Teil ihres Gesamten an die See verloren als im Jahre 1928 ein Teil des Kirchenchores und des Friedhofes durch eine starke Erschütterung in die Tiefe gerissen wurde. Wenn man auf dem kleinen Balkon der Kirche steht und unter sich nur die Steilküste und den schimmernden Ozean sieht und das noch bei strahlendem Sonnenschein, so könnte man meinen, man sein ganz alleine auf der Welt – so eine Ruhe und Schönheit strahlt dieser Ort aus. Zurück am Parkplatz kommen wir noch mit einem nettem Paar mit Hund aus Lübeck ins Gespräch und, wie lustig wieder einmal, erzählt uns die Dame das sie früher in der Nähe von Heilbronn gewohnt haben. Immer diese Zufälle ! Die beiden kommen gerade aus Kopenhagen und können uns einen guten Campingplatz für einen Stadtbesuch empfehlen. http://copenhagencamping.dk/de/om-os/slideshow/ Also machen wir uns auf den Weg dorthin. Der Platz ist schnell gefunden und es bleibt noch genug Zeit für eine Fahrradtour. Wir bestaunen die Öresundbrücke über die wir nach Malmö fahren wollen . Ein imposantes Bauwerk, wunderschön und eine architektonische Meisterleistung ! Und morgen wollen wir uns dann mal die kleine Meerjungfrau ansehen – das muss wohl sein bei einem Kopenhagenbesuch

Die Bilder anklicken - dann öffnet sich die Galerie

Mittwoch, 30.April 2014
Heute Morgen ging es mit dem Bus nach Kopenhagen. Die Haltestelle ist ca.400 Meter von unserem Campingplatz entfernt. Der ideale Ausgangspunkt für eine Stadtbesichtigung. In ca.30 Minuten kann man direkt in der City aussteigen. Alle Sehenswürdigkeiten befinden sich in gut erreichbarer Nähe. Wir haben uns entschieden Smudo im Wohnmobil zu lassen da ein Besuch in der Stadt für ihn nicht sehr sinnvoll wäre. Dafür werden wir aber auch nicht alles anschauen sondern nur die für uns am interessantesten Attraktionen ansteuern um in ein paar Stunden wieder am Womo zu sein. Bewaffnet mit einem Stadtplan machen wir uns auf den Weg. Zauberhaftes Wetter das schöner nicht sein könnte ! Zuerst schlendern wir durch die Fußgängerzone und lassen wie immer bei einem Stadtbummel die Atmosphäre auf uns wirken. Wir schauen uns die schönen Häuser an und stellen fest das die Menschen hier ziemlich lässig und mit einem sehr coolen Style gekleidet sind. Alles wirkt irgendwie hipp und jung – lebhaft aber nicht hektisch – und trotz der vielen denkwürdigen Gebäuden und einer Monarchie strahlt diese Metropole, auch durch die vielen Nationalitäten und vielen jungen Menschen, etwas weltoffenes und modernes aus. Wir fühlen uns sofort wohl hier und es gefällt uns sehr gut das es überall große Grünflächen, Parks und viele Kunstobjekte gibt. Viele Plätze laden zum Verweilen ein und die Straßen machen Lust auf einen Bummel. Und daher entscheiden wir uns diese mal alles zu laufen und keinen Sightseeingtour-Bus oder ein Ausflugsschiff zu nehmen. Unser Weg führt uns zu zuerst zum alten Theater.Ein wunderschönes Gebäude das gut erhalten zum Besuch lockt. Schloss Amalienburg mit den Schlosswachen muss man gesehen haben und dann geht es weiter zu Marble Church die durch ihre harmonische runde Form und die schönen Farben sehr einladend wirkt. Wir entschließen uns am Wasser entlang zu laufen und sehen einige lohnenswerte Fotomotive auf dem Kanal und im Park. Und endlich erreichen wir auch dieses süße kleine Wahrzeichen der Stadt. „Die kleine Meerjungfrau „sitzt auf ihren Steinen und lässt sich jeden Tag von Horden von Touristen aus allen Perspektiven fotografieren.Und wir lassen uns das selbstverständlich auch nicht entgehen.Klischees sind da um erfüllt zu werden.Kaum zu glauben was dieses kleine Wesen manche erwachsenen Menschen zu Begeisterungsstürmen hinreist. Das oh und ah will bei manchen kein Ende nehmen. Wir machen auch unser Gruppenbild mit Badenixe und bummeln dann gut gelaunt zurück in die Innenstadt. Der Bus kommt im 10 Minuten Takt und so können wir gleich einsteigen und kommen müde und mit schweren Beinen eine halbe Stunde später schon auf dem Campingplatz wieder an. Smudo erwartet uns schon sehnsüchtig und freut sich das wir gleich noch eine schöne Gassirunde laufen – das macht den Füßen jetzt auch nichts mehr aus ! Ein schöner Tag geht zu Ende -Kopenhagen ist auf jeden Fall einen Besuch wert !!

Die Bilder anklicken - dann öffnet sich die Galerie

SCHWEDEN
Donnerstag, 1.Mai 2014
Auf nach Schweden. Wir freuen uns auf die Fahrt über die Öresundbrücke. Es geht ein Stück auf die Autobahn und dann in einen Tunnel der unter dem Meer verläuft. Als wir wieder ans Tageslicht kommen beginnt auch schon die Brücke. Auf beiden Seiten glitzert das Wasser im Sonnenschein und vor uns biegt sich diese tolle Konstruktion vom Ufer Dänemarks nach Schweden. Der imposante Mittelteil der aus der Weite so filigran aussieht entpuppt sich als schweres Eisenmaterial und als höchster Punkt des Monuments mit 73Metern über dem Meeresspiegel. Unter der Fahrbahn verlaufen Schienen und Züge fahren von einer Seite zur Anderen. Brücken sind einfach etwas sehr Beeindruckendes und Schönes, den sie verbinden immer etwas: Länder, Völker, Gemeinden, Wege oder neue Ufer ! Was für ein schöner Gedanke. Und schon ist die Fahrt zu Ende. Und da wartet das Zahlhäuschen: 92,00 Euro – nicht gerade ein Schnäppchen – aber dieses Erlebnis war es uns wert. Heute ist der 1.Mai und auch in Schweden ist das ein Feiertag . Deshalb steuern wir einen Campingplatz etwas außerhalb von Malmö an. Ein schönes Gelände und wir haben von unserem Stellplatz aus eine super tollen Blick auf Meer und die Brücke. Nur ein kurzer Fußweg und wir sind am Wasser und überall haben sich kleine Grüppchen gebildet, zum Grillen, Chillen und feiern. Die Sonne strahlt vom Himmel aber für unsere Verhältnisse ist es ziemlich frisch – 10 Grad! Aber die Schweden sind da echt krass drauf ! Da scheinen 10 Grad schon fast Hochsommer zu sein. Kurze Hosen, Sommerkleider und sogar im Bikini sehen wir manche im Gras sitzen. Und als krönender Abschluss baden sogar ein paar junge Leute im Meer. Und wir laufen da mit Pullover und Windjacken vorbei. Na ja – wir Weicheier müssen uns eben erst langsam anpassen, aber das wird schon !!

Die Bilder anklicken - dann öffnet sich die Galerie

Freitag, 2.Mai 2014
Heute geht es von Malmö über die Autobahn bis zur Ausfahrt Laholm. Eigentlich wollten wir bis nach Göteborg, haben uns dann aber um entschiedenen doch nur noch eine große Stadt in Schweden zu besuchen und das soll dann Stockholm sein.Unsere Hauptreisezeit wollen wir ja in Norwegen verbringen und unseren Aufenthalt in Schweden dann doch lieber in der Natur.Wir nehmen diese Ausfahrt Laholm da es in Markaryd einen Elchpark gibt. Da wir ja nicht wissen ob wir das Glück haben Elche in der freien Natur zu sehen wollen wir doch zumindest ein paar Exemplare live erlebt haben. Und da wir immer etwas ungeduldig sind soll das gleich heute geschehen.Wenn es uns gefällt kann man es ja noch einmal wiederholen. Als wir zum Park kommen sieht es aus als wäre er geschlossen Der Parklatz ist leer und nur ein Mann ist zu sehen. Wir fragen nach – doch es ist geöffnet und nach kurzer Rücksprache ist die Größe unseres Wohnmobils auch kein Problem. Nur sind wir gerade die einzigen Besucher.Was für ein Glück für uns! Der Eintritt ist ganz ok – 9,00 Euro pro Person. Das Tor öffnet sich und wir fahren los.Und schon nach ein paar Kurven steht ein ganzes Rudel vor uns an einer Futterstelle. Smudo haben wir zur besseren Sicht auf das Armaturenbrett gesetzt. Als er die Tiere sieht steht er auf um sich das mal anzusehen.Wir halten an und Susi öffnet das Fenster um ein paar Bilder zu machen. Natürlich haben uns die Elche schon bemerkt und kommen zutraulich näher.Wir haben noch ein paar deutsche Äpfel dabei die wir in Stücke geschnitten haben zum Verfüttern.Und dann geht es sehr schnell und das Spektakel beginnt ! Ein riesiger brauner Kopf schiebt sich durch die geöffnete Scheibe, fast Nase an Nase mit Susi. Die schiebt dem Tier geistesgegenwärtig sofort einen Apfel ins Maul. Der Elch beginnt sofort zu schmatzen.Und erst in diesem Moment realisiert Smudo was da los ist. Er hatte durch die Scheibe die anderen Tier beobachtet und nichts mitbekommen. Aber durch dieses Geräusch aufgeschreckt fährt sein Kopf herum und er ist hochgesprungen wie von einer Tarantel gestochen. Seine Nase schiebt er ganz nahe an den Elchkopf der immer noch schmatzt und kaut.Sein ganzer Körper ist angespannt und sein Fell hat sich aufgeplustert. Werner hält ihn sanft zurück damit ihm nichts passiert.Und schon will sich ein zweiter Kopf durchs Fenster quetschen. Aber Susi schiebt nun beide Eindringlinge mit sanftem Druck wieder zurück. Die Tier sind nachgiebig und gar nicht aggressiv.Das alles dauert ja nur ein paar Minuten und wir haben vor lauter Aktivität fast das Fotografieren vergessen.Und wir sind stolz auf unser Fellbündel.Kein Bellen, kein Knurren, kein Angriff, nur Neugierde und interessiertes Beschnuppern. Da wären andere Hunde wohl ausgerastet! Der Innenraum an der Scheibe und auch die Scheibe selbst, ist alles verschmutzt und besabbert. Da müssen wir wohl später erst mal sauber machen und desinfizieren. Aber was für tolle Tier. Die werden sofort in unsere Lieblingsliste aufgenommen. Wir lieben Lebewesen mit sanften Augen. So wie Kamele, Dromedare,Rehe und jetzt auch Elche! Smudo ist jetzt sehr aufmerksam und beäugt das Areal ganz genau das ihm ja nichts entgeht. Immer wieder tauchen diese flauschigen Riesen irgendwo auf und wir sehen noch einige schöne Skandibewohner. Der zweite Teil des Parks gehört der Büffeln und wir finden sie alle einträchtig dösend an ihrem Unterstand. Mächtige schöne Tiere. Die würden wir auch zu gerne in freier Wildbahn erleben !Aber auch hier können wir mit ein paar Äpfeln die Horde in Bewegung bringen.Vitamine werden anscheinend immer gerne genommen. Kurz vor der Ausfahrt aus dem Park hält und noch ein Jungtier der Elche auf und unsere letzten Äpfel finden auch noch einen Abnehmer.Aber Smudo hat keine Lust mehr zum Hallo sagen.Also verlassen wir den Park.Es war super das wir die Einzigen waren, so hatten wir genug Zeit und wurden nicht gedrängt.Dieser Besuch hat sich wirklich gelohnt.Aber trotzdem hoffen wir das wir noch ein paar Artgenossen der Parkbewohner in Freiheit erleben können. So, aber jetzt wollen wir noch Kilometer machen und nehmen wieder die Autobahn Richtung Jönköping – an den Vätternsee. Unser Ziel ist Gränna, bekannt als Zentrum für die Herstellung von Zuckerstangen,die in traditionell rot-weißer Färbung unter dem Namen Polkagris vertrieben werden und für den Ballonfahrer: Salomon August Andree. Es gibt im Ort ein Museum, in dem über die gescheiterte Polarexpedition von 1897 berichtet wird. Direkt am See gibt es einen Parkplatz mit einem separaten Wohnmobilstellplatz oder auch eine schönen Campingplatz. Uns reicht der Stellplatz und der Blick auf den See ist wieder einmal super !

Die Bilder anklicken - dann öffnet sich die Galerie

Samstag, 3.Mai
Heute rufen wir zuerst unsere Tochter an die heute Geburtstag hat und singen ihr ein Ständchen ins Handy bevor wir los marschieren um das Städtchen zu erkunden. Dekorative Lädchen in denen man bei der Zuckerstangenherstellung zuschauen kann, verführerisch duftende Bäckereien, an denen wir natürlich wieder mal nicht vorbei kommen ohne etwas für uns Schleckermäulchen zu kaufen. Einladenen Bänke und Stühle um das Treiben in der Hauptstraße zu beobachten. Das Schokoladenmuseum mit Gelegenheit zum Naschen und das Polarcenter mit der Doku über die Polarreise.Und alles gepflegt und sehr nett. Ein schöner Ort für einen Besuch. Dann geht die Reis, wieder begleitet mit Sonnenschein, weiter am See entlang Richtung Motala wo der Göta-Kanal vom Vätternsee weiter zur Ostsee verläuft. Aber mehr davon später ! Links und Rechts der Straße stehen die wunderschönen roten Schwedenhäuser. Sehr oft ganz alleine oder als Hof mit mehreren Gebäuden. Irgendwie macht alles so eine idyllischen Eindruck. Und sowieso haben wir das Gefühl das hier in Schweden alles ruhiger und weniger hektisch als bei uns abläuft. Nicht so laut und nervig wie in Deutschland . Und dieses Rot der Häuser wirkt auch so heimelig und einladend – kein Wunder das man bei uns auch versucht solche Farben in den Gemeinden einzubringen. Einfach schön. Motala hat seit 2010 einen sehr schönen Stellplatz, auch am Wasser, sehr gepflegt und mit allem ausgestattet – im Preis ist alles dabei : Platz, Strom ,Waschhaus,WIFI . Erst sieht es nach Regen aus, aber auf einmal ist sie wieder da , unsere Freundin - die Sonne! Also schnell die Fahrräder raus und los geht’s an den Götakanal ! Bis zu den 5 Schleusen von Borenshult, die 15 Meter Höhenunterschied überwinden sind es ca.4 km auf einem super schönen Radweg. Leider können wir keinen Schleusenvorgang mitverfolgen da noch keine Saison ist, aber trotzdem ist der Kanal und die Schleusenanlage sehr beeindruckend und einen Abstecher wert. Auf der anderen Uferseite geht es wieder zurück . Der Götakanal verbindet seit 1832 die Nordsee mit der Ostsee ! Es gibt auf dieser Strecke unzählige Schleusen und viele Stellplätze - egal an welchem Teilabschnitt man sich aufhält.

Die Bilder anklicken - dann öffnet sich die Galerie

Sonntag, 4.Mai 2014
Heute wollen wir es langsam angehen lassen. Das Wetter ist etwas unbeständig und es sieht nach Regen aus. Also geht es nach einem ausgiebigen Frühstück und einem Spaziergang erst gegen Mittag weiter. Wir wollen nach Stockholm. Aber als Zwischenziel haben wir noch Söderköping eingeplant. Das ist ein kleines Städtchen in dem auch Inga Lindström Filme gedreht wurden und durch das wieder der Götakanal fliest. Wir bummeln über Borensberg bis zur Autobahn. Dann geht’s von Linköping bis zur Ausfahrt Söderköping. Da an der Ausfahrt gleich eine Tankstelle kommt nutzen wir die Gelegenheit um aufzufüllen. Tja , wir legen eine Trauerminute für unser Konto ein ! 1,66 Euro der Liter Diesel – wir löhnen 201.00 Euro. Aber wir haben uns ja diese Reise ausgesucht und wissen das in Skandinavien alles ein wenig teurer ist. Also nicht jammern !!!! Kurz vor unserem Ziel wundern wir uns über einen plötzlichen Stau bis wir bemerken das in Söderköping heute ein Markt mit vielen Verkaufsständen ist. Und trotzdem finden wir schnell einen Parkplatz - supi ! Es macht Spaß durch das Gewühle zu schlendern und wir probieren ein paar Leckereien. Der Nachteil ist nur, das die Gassen so voll sind und wir kaum Gelegenheit finden Bilder von ein paar schönen Plätzchen zu machen.Ist aber nicht schlimm, denn die Sonne scheint wieder und den Schweden beim Reden zu zu hören ist auch sehr unterhaltsam. Aber -upps , schon so spät! Im Womo schauen wir wie nun weiter fahren wollen. Wir können uns ein Stück Autobahn sparen wenn wir hier in der Nähe, in Östra Huby – eine kleine Fähre nehmen.Gesagt – getan ! Und so kommen wir genau richtig zum Auffahren und keine 5 Minuten später geht es schon los.Bezahlen müssen wir nichts da in Schweden viele Gebühren für zB. die Autobahn oder Brücken oder Fähren erfasst und später mit der Post zugestellt werden. Da können auch schon mal ein paar Monate vergehen bis man das nach Deutschland bekommt. So und nun geht es zügig bis zur Hauptstadt! Wir wollen auf den City Stellplatz.Der ist auch schnell gefunden aber wir wollen nicht ganz glauben was wir das sehen. Das soll der Platz sein an dem wir übernachten sollen? Alles voll mit PKW – überall Müll und Unrat, Kabel hängen kreuz und quer und dazu kein einziges anderes Wohnmobil auf dem ganzen Gelände! Und es sieht wenig Vertrauen erweckend aus – nein – da wollen wir morgen nicht den ganzen Tag unser Fahrzeug stehen lassen!Oder wir schließen erst gar nicht ab und legen die Wertsachen auf den Tisch damit nichts beschädigt wird ! Es gibt noch einen zweiten Platz in der Stadt – beim Stadion. Aber als wir dort ankommen - das gleiche Elend. Eine Mulde direkt an der Straße – so eng das man kaum auf den Platz kommt. Auch hier nur Müll und Unrat und schon nach 5 Minuten sehen wir eine Ratte unter einem Fahrzeug hervor rennen.Keiner da, man soll eine Nummer anrufen und wir bemerken das das der gleiche Betreiber ist wie beim ersten Platz und das ganze würde dann noch um die 30 Euro kosten . Anderen mag das ja recht sein aber wir suchen das Weite und fahren 6 km zurück aus der Stadt auf einen Campingplatz der im Internet gute Kritiken bekommen hat. Bredäng Camping Stockholm http://www.camping.info/schweden/mittelschweden/bred%C3%A4ng-camping-stockholm-16696 Das war die richtige Entscheidung! Ein sehr netter Empfang und eine saubere Anlage Es gefällt uns gut was wir vorfinden und wir können eine Empfehlung dafür aussprechen. So machen wir das immer - wenn wir uns irgendwo nicht wohl fühlen - weiter und fertig ! Und morgen soll es dann mit der U-Bahn in die Altstadt gehen – wir freuen uns.

Die Bilder anklicken - dann öffnet sich die Galerie

Montag, 5.Mai 2014
Gegen 11 Uhr machen wir uns auf den Weg zur U-Bahn die keine 700 Meter vom Campingplatz entfernt ist. Smudo muss heute wieder im Wohnmobil bleiben, aber wir haben heute Morgen schon einen tollen langen Spaziergang gemacht und er jetzt müde ist und in seinem Häuschen schläft. An der Station kaufen wir uns ein 24Stunden Ticket , so das wir mit allen Verkehrsmitteln kreuz und quer fahren können.Einen Fahrplan haben wir auch und damit kennen wir uns sehr gut aus, die sind ja in fast allen Städten gleich.In ca.20 Minuten sind wir schon in der Galma Stan. Das ist die Altstadt von Stockholm. Um 12Uhr findet die Wachablösung vor dem Palast statt. Um nicht erst lange suchen zu müssen fragt Susi einfach 4 Polizistinnen die gerade vorbei kommen nach dem Weg zum Schloss. Voller Eifer erklären uns alle auf einmal den Weg.Wir bedanken uns und traben los. Und keine 10 Minuten später stehen wir auch schon vor dem riesigen Palast ! Unglaublich dieses Gemäuer. Und gerade passend zum Spektakel kommen wir am Portal an . Da noch keine Hauptsaison ist können wir ganz vorne an der Absperrung stehen und alles gut verfolgen. Ein schönes Schauspiel mit Historie und Tradition und eine Verpflichtung für jede Monarchie. Das konnten wir auch schon in London und in Monaco ansehen. Aber die Zeremonie in England war am Schönsten. So, die Jungs sind fertig und wir verlassen auch unseren Posten und lassen uns jetzt Zeit um durch die Gassen zu schlendern.Was für eine reizende kleine Stadt mit Flair und gut erhaltenen schönen Häusern und Gassen in denen man das Mittelalter geradezu noch spüren kann . Gamla Stan ( die Altstadt )ist auf eine der sieben Inseln auf die Stockholm gebaut wurde. Alles ist sehr sauber und die kleinen Lokale sind einladend und es duftet aus vielen Türen sehr lecker. Aber zuerst sehen wir uns noch das Regierungsgebäude, die Kathedrale und den Hafen an. Auch hier, mitten in der Stadt, haben wir das Gefühl als würde alles ohne Hektik oder Eile ablaufen. Kein Gehupe oder Gedränge und fast überall ist es ruhig bis auf die Touristen aus Fernost, die wie überall auf der Welt wo es was zu bestaunen gibt, das Stadtbild bevölkern. Aber das ist nicht störend, im Gegenteil,das gehört einfach dazu. In einem kleinen rustikalen Lokal bekommen wir noch einen Tisch in einer Nische und gehen heute mal was essen.Im Hintergrund läuft leise Jazzmusik und auf einem Flachbildschirm flackert ein Stummfilm mit Charlie Chaplin.Es riecht nach Knoblauch und viele Sprachen schwirren in der Luft. Es ist gemütlich und warm hier und uns geht es richtig gut ! Nach dieser Stärkung ist unser Ziel „ SkyView“, der Ericsson Globe, das größte sphärische Gebäude der Welt ( das bedeutet : ballig, rund , wie ein Globus ) , mit seiner gläsern Kugel die an der Außenseite des Globus nach oben fährt. Mit der U-Bahn in 10 Minuten erreicht. Der Eintritt kostet für uns beide ca.33 Euro. Zuerst gibt es einen kleinen Film über die Entstehung und dann geht es auch schon los. Über der Kugel öffnet sich eine Luke und ganz langsam gleiten wir nach oben.Wunderschön ist der Ausblick über das gesamte Stadtgebiet und die sehr gelungen Tele2 Arena. Ein Erlebnis das es bis jetzt nur in Stockholm und in London gibt .Und wir haben uns getraut: In 130 Metern Höhe ! Uns hat es super gut gefallen.Aber jetzt wird es Zeit nach unserer Fellnase zu sehen und wir machen uns auf den Rückweg. Einmal umsteigen und in 30 Minuten sind wir schon an unserer Endstation angekommen.Wir werden schon freudig erwartet und machen uns auch gleich wieder auf zur Gassirunde. Gleich hinter dem Campingplatz liegt ein See, Bäume und Wiesen. Ein Paradies für Hundebesitzer und Sportler.Eine super Lage hat der Campingplatz und ist mit gutem Gewissen für einen Stadtbesuch zu empfehlen.

Die Bilder anklicken - dann öffnet sich die Galerie

Dienstag, 6.Mai 2014
Noch ein weiterer Tag in Stockholm. Es gibt hier so viel zu sehen und noch so vieles was uns interessieren würde, das wir ohne Probleme noch eine Woche bleiben könnten. Aber wir haben ja noch mehr vor und wollen weiter in den Norden. Deshalb haben wir uns zwei Attraktionen ausgesucht die wir unbedingt besuchen möchten. Unser erstes Ziel: Das Vasa Museum Ein unbedingtes MUSS ! wenn man die schwedische Hauptstadt besucht. Es geht dabei um eine unglaubliche Geschichte und ein wunderschönes Schiff. Im Jahre 1628 sollte das neu gebaute Kriegsschiff „Vasa „ den Stockholmer Hafen verlassen. Bei der feierlichen Zeremonie kam es zu einem Unglück und das Schiff versank noch vor seinen ersten Einsatz im Stockholmer Hafen bis auf den Grund und riss fast ein drittel der Besatzung mit sich in den Tod. Der riesige majestätische Segler erlebte nie seine Jungfernfahrt. Genau nach 333 Jahren !!! wurde das Unmögliche wahr gemacht und die Vasa wurde gehoben.Fast komplett und mit viel Inventar. Die Restaurierung dauerte 17 Jahre und man hat eigens für dieses Prachtschiff eine Ausstellungshalle gebaut – das heutige Vasa-Museum auf der Insel Djurgarden. Der Eintritt kostet für uns beide zusammen 30,00 Euro. In der Halle ist es etwas dunkel und die Exponate sind beleuchtet. Man steht sofort vor dem gewaltigen, beeindruckenden und imposanten Hauptdarsteller. Ein Schiff wie es schöner nicht sein könnte. Mit unzähligen Details und meisterlichen Feinarbeiten. Figuren und Verzierungen und einigen Raffinessen. Als Modell sieht man wie königlich und stolz dieses Meisterwerk in seiner ganzen Pracht ausgesehen hätte. Das Unglück sowie die Auffindung und Bergung der Vasa werden sehr anschaulich und exakt in einzelnen Stationen gezeigt. Für uns war das ein sehr lohnenswerter Besuch und wir würde diesen Ausflug jedem Stockholm-Besucher empfehlen. Und auch alle Kinder die in der Halle waren hatten ihren Spaß. Also etwas für die ganze Familie! Unser zweites Ziel : Das ABBA – Museum Ein MUSS ! für alle, die diese Gruppe nicht aus einer Oldie-Night kennen, sonder zu dieser Musik original in der „Disco“ ab gezappelt haben. Wir haben den Aufstieg und die Hits miterlebt und mit manchen Songs verbindet man viele Erinnerungen – mache Gute – andere nicht so Gute: Das war unsere Jugend und die wollen wir heute nochmal aufleuchten lassen. Das Museum liegt auch auf der Insel Djurgarden. Der Eintritt ist leider nicht mehr wie in den 70 oder 80 Jahren. Umgerechnet zahlen wir ca.49 Euro. Aber dafür laufen wir bis zum Eingang auch über einen roten Teppich – das hat schon was! Gleich beim eintreten in die heiligen Hallen werden wir mit Musik empfangen. Sofort beginnen die Füße zu wippen, die Hüften zu wackeln und wir summen fröhlich mit. Wie immer wenn wir ABBA Lieder hören hebt das bei uns ungemein die Stimmung. An der Kasse sitzen nur junge Leute und erklären uns freundlich wo es los geht. Hinunter in den Keller.Und dann erwartet uns ein wahres Feuerwerk an Musik, Farben, Info und Spaß! Alles ist im Original ausgestellt: Kostüme, Instrumente,Schallplatten, Auszeichnungen, Musikstudio und viele persönliche Dinge der einzelnen Mitgliedern. Und es gibt aktive Bereiche: Man kann in einer Kabine,mit Karaoketext, die Lieder in ein Mikrofon singen oder sein Gesicht in das Gesicht eines der vier Bandmitgliedern einpassen und sich auf dem Monitor im Tanzen versuchen oder Teil eines Videos werden oder bei einem Auftritt mitzuwirken. Unsere Bemühungen wurden von Lachanfällen und Übermut begleitet. Hier ein kleines Tänzchen – da ein wenig laut und falsch mit geträllert. Eine Gruppe junger Leute die anwesend waren fanden uns ganz „crazy“ und gaben uns zwei Daumen nach oben : „like- Button „ gedrückt für uns -jippiiihh !!!! Das alles ist hier schwierig zu erklären, man muss es einfach miterleben. Überall hört man Musik und auf vielen Bildschirmen laufen die Originalauftritte. Es wird viel gelacht hier und fast alle Besucher singen oder summen mit. Aber die begeistersten Fans waren auf jeden Fall wieder einmal aus Asien. Die kannten jedes Lied und hatten keine Scheu überall mitzumachen und laut zu singen. Aber auch wir waren gut unterwegs. Es gab oft ein : weist du noch? oder ein : kannst du dich daran noch erinnern ? Ach, es ist einfach sooo schön und lustig wenn man sich in die Zeit seiner Jugend und des Kennenlernens zurück versetzt und gemeinsame Erlebnisse hat über die man lachen oder auch nachdenken kann. Lange ist es her; aber für uns nur einen Wimpernschlag - das war doch erst gestern - oder nicht ??? :-) So hat eben jedes Alter seine Musik die eine Bedeutung hat. Wir haben auch alles ausprobiert, leider waren wir etwas in Zeitdruck da unser Smudo ja im Wohnmobil bleiben musste und schon ein paar Stunden allein war. Aber wir haben alles gesehen und es war ein wunderschönes Erlebnis und hat uns irre Spaß gemacht.Gerne wieder !!

Die Bilder anklicken - dann öffnet sich die Galerie

Mittwoch, 7.Mai 2014
So,jetzt mal raus aus Stockholm. Aber unser Fazit zu diesen zwei Tagen fehlt ja noch : Alter Schwede !! was für eine tolle Stadt !! Wir sind wirklich beeindruckt . Es gibt hier so viel Schönes und wir haben nur einem kleinen Teil dieser umwerfenden Metropole gesehen. Und obwohl es sich um eine Weltstadt handelt, fühlt man sich wie mitten in der Natur. Soviel Grün und Wasser, Parks und Rastmöglichkeiten und diese prachtvollen Häuser, alles in gepflegtem Zustand und wie aus dem Bilderbuch. Die Ruhe und Gelassenheit die einem umgibt. Uns hat es so was von gut gefallen – aber Hallo !! Wir werden sicher noch mal wieder kommen und uns den Rest auch noch anschauen . Stockholm gehört ab sofort zu unseren Lieblingsstädten !! Aber jetzt geht es weiter und zwar nach Vaxholm. Das liegt in den Schären ( Schären : das sind Inselgruppen vor der Küste ) Es dauert schon eine Weile bis man durch die Stadt und über die Autobahnen wieder an die Küste kommt. Dann endlich haben wir dann das kleine Städtchen mit den schönen Holzbauten erreicht. Aber wir werden enttäuscht.Leider gibt es keine Parkmöglichkeit für uns.Wir fahren zwei mal alles ab, dann geben wir auf – was nicht sein soll, soll eben nicht sein. Das war dann diese mal eben eine Kaffeefahrt, nur von Bus alles gesehen :-) Nicht weit von hier – ca.45km liegt das Örtchen Sigtuna. Schwedens älteste bewohnte Stadt die schon 980 gegründet wurde. Dort befindet sich auch das kleinste Rathaus des Landes mit einem Uhrturm von 1744 !! Unterwegs dorthin halten wir noch vor einer Schrebergartenkolonie um etwas zu essen. Die Leute die da fleißig hacken und graben sind alles keine Schweden, so wie wir hören können müsste das russisch und polnisch sein was da geredet wir. Man lacht uns freundlich zu dann wir weiter gewerkelt! Auf dem Weg nach Sigtuna kommt man auch auf dem Flughafen Stockholm-Arlanda vorbei. Das wollen wir uns noch kurz abschauen und deshalb machen wir eine kleine Rundfahrt am Flughafengebäude vorbei und wieder zurück.Und dabei entdecken wir zu unserer Freude das es unter einer Brücke durch geht über die die Startbahn gelegt wurde.Es gibt ein Plätzchen zum anhalten und wir beobachten die Flieger die gerade starten. Einfach toll - so etwas lieben wir. Und es erinnert uns an Gibraltar. Da sind wir schon zwei mal über das Rollfeld gefahren und heute geht es unten durch -Spitze! In Siguna angekommen suchen wir nach einem Übernachtungsplatz und werden schnell fündig. Am Hafen steht ein großer Parkplatz zur Verfügung der 24 Stunden kostenlos genutzt werden darf. Bombe -würde Motzi Mabuse sagen! Uns interessiert wie der älteste Ort heute aussieht und wir machen uns auf den Weg. Schöne Häuser, saubere Straßen, gepflegte Gärten, ein niedliches Rathaus und absolute Ruhe. Ein toller Abendspaziergang und Smudo läuft im Zickzack um ja nicht zu verpassen. Genau richtig sind wir zurück am Womo, den es fängt an zu regnen. Das erst mal seit wir weggefahren sind. Ein kalter Wind kommt auf. Also schnell hinein ins Warme und ins Bettchen gekuschelt, in der ältesten Stadt Schwedens kann man gut und sicher schlafen!

Die Bilder anklicken - dann öffnet sich die Galerie

Donnerstag, 8.Mai 2014
Die ganze Nacht hat es geregnet und es ist a.... kalt. Der Wetterbericht sagt keine Besserung vorher also machen wir uns auf den Weg. Es geht nach Skokloster. Feldmarschall Carl Gustav Wrangel hat dieses prunkvolle barocke Schloss im 17.Jahrhundert erbaut. Mit dem Vermögen das er im dreißigjährigen Krieg erworben hatte. So hat eben jedes Land auch einen König Ludwig der sich sein Traumschloss baut und der Nachwelt eine Sehenswürdigkeit hinterlässt. Die Kilometer führen durch Wald und Wiesen, sehr ländlich und schwedisch . Immer wieder tauchen irgendwo kleine rote Häuser aus. Pferde und Schafe stehen auf den Wiesen und der leichte Nieselregen taucht alles in einen unwirklichen Rahmen. Kaum Fahrzeuge kommen uns entgegen und kein Mensch ist zu sehen. Dann endet der Weg am See und das weiße Schloss mit der rotbraunen Kirche steht eingehüllt in schummriges Licht groß und erhaben vor uns. Das könnten Szenen aus einen Film sein. Es fehlt nur noch die Kutsche mit den Koffern und der Graf im langen Mantel der sich zu einem späteren Zeitpunkt als Nachkomme aus Transilvanien entpuppt. Es fröstelt uns als wir das Fahrzeug verlassen und über den Friedhof vor der Kirche laufen. Ob es nur am Wetter liegt oder eine andere Bedeutung hat bleibt ungeklärt. Das Schloss und die Kirche sind verschlossen und im Moment gibt es keine Führungen. Schade, aber auch der Anblick von außen hat sich gelohnt und so machen wir uns auf den Weg zurück in die Gegenwart und in die viertgrößte Stadt Schwedens – nach Uppsala . Aber beim zurückblicken auf das alte Gemäuer hätten wir darauf geschworen das sich im gleichen Augenblick die schwere Holztüre geschlossen hat.Wer uns da wohl nachgeschaut hat ?? „Ein Student aus Uppsala „ 1969 von Kirsti Wer dieses Lied noch kennt ist entweder ein Oldiefan oder aber er hat sich schon vom Jüngling zum reifen Menschen entwickelt. Diese Stadt wollten wir auf jeden Fall kennen lernen, weil uns der Name schon immer so gut gefallen hat und wir als Kinder nicht glaubten das es eine Stadt mit diesem Namen gibt. Beim Spiel „ Stadt ,Land, Fluss“ wurde immer darüber gestritten ob der Name gilt oder nicht. Internet zum Nachlesen gab es ja noch nicht ;-) Aber ja – wir sind hier – Uppsala existiert und ist eine Studentenstadt! Einen Wohnmobilstellplatz gibt es hier leider nicht, aber einen Stadtcampingplatz. Der soll 230 Kronen ( ca.27 Euro ) kosten. Wir entdecken aber vor dem Hallenbad,das ganz in der Nähe liegt, einen Parkplatz auf dem man für 70 Kronen ( ca.8 Euro ) 24Stunden stehen darf. Alles klar – Womo abgestellt – Ticket bezahlt und schon geht’s zu Fuß Richtung Gamla (Altstadt ). Smudo darf auch mit und freut sich.Wir haben den Verdacht das er manchmal mit den schwedischen Nachrichten die er erschnuppert nicht ganz klar kommt.Dann dreht er sich zig mal im Kreis und hat keinen Plan was er eigentlich tun möchte.Und wenn dann noch ein schwedisches Fräulein in seiner Nähe auftaucht ist sein Verstand völlig auf dem Nullpunkt angekommen – die machen ihn ganz kirre und man könnte meinen man hätte wieder einen Welpen an der Leine. Tja wie das so eben ist mit Fräuleins aus dem hohen Norden, die scheinen ihm besonders gut zu gefallen. Uppsala ist eine nette Stadt aber wenig aufregend. Aber der Dom ist gewaltig und sehenswert. Der Innenraum gefällt uns sehr gut, da er nicht so dekadent wie manche andere Gotteshäuser mit Prunk überladen wurde. Eher schlicht und doch aufwendig gestaltet strahlt alles eine ruhige Stimmung aus. Ein wenig verweilen wir und lassen die Stille auf uns wirken. Es ist angenehm warm und man fühlt sich wohl. Das große Schloss und das Museum sind gut erhalten und passen sehr gut in das gesamte Bild der Altstadt. Langsam bummeln wir zurück und freuen uns das der Regen aufgehört hat. Das Rätsel Uppsala haben wir heute gelöst – also gibt es Punkte bei „ Stadt,Land, Fluss „.

Die Bilder anklicken - dann öffnet sich die Galerie

Freitag, 9.Mai 2014
Auf dem Parkplatz in Uppsala haben wir sehr gut geschlafen. Der Regen hat uns die ganze Nacht eine Melodie aufs Dach gezaubert und uns ein wohliges Gefühl im Womo gegeben . Aber am Morgen war es so ungemütlich und nasskalt draußen und der Himmel war Grau und es sah nicht nach Besserung aus. Da uns Wetter.com auch für die weitere Strecke keine Hoffnung auf Sonnenschein macht, würde es nichts bringen sich hier noch länger aufzuhalten. Wir werden jetzt einfach an der Küste nach Norden fahren. Also noch schnell einkaufen und schon geht es los. Von Uppsala geht es vorbei an Gävle Richtung Söderhamn. Als Ziel haben wir uns heute den Ort Iggesund ausgewählt. Das sind ca.230 Kilometer. Es geht wieder auf die E4. Diese Straße führt durch ganz Schweden bis zur Grenze Finnlands. Im Dauerregen rauscht die Landschaft an uns vorbei. Viele Birkenbäume sind zu sehen. Damit könnte man bei uns zu hause die nächsten 100 Jahre am 1.Mai den Mädels ein Bäumchen stellen. Aber das ist auch eine Lieblingsnahrung der Elche – deshalb leben die wohl hier, bei diesem Bestand !Immer wieder fahren wir an Seen links und rechts des Weges vorbei, die wie gemalt in die Landschaft eingebettet sind. Eine Wohltat für die Augen und nach der letzten Zeit die wir mit viel Aktivitäten verbracht haben ist es sehr wohltuend einfach still im Fahrzeug zu sitzen, ohne Musik oder Unterhaltung, und die Fahrt nur zu genießen.Das können wir auch sehr gut zusammen -einfach mal schweigen. Ja, ja - wissen wir – hört sich komisch an – iss aber so :-) Und Smudo liegt zwischen den Sitzen und verbreitet mit seinem leisen Schnarchen ein Gefühl der Behaglichkeit. Immer öfters sehen wir jetzt auch abgeholzte Flächen. Schweden ist ja sehr waldreich und daher ist Holz natürlich ein wertvoller Rohstoff. Die Straße wird immer leerer und teilweise sind wir die Einzigen weit und breit. Wenn unsere Autobahn in so einem gutem Zustand wäre wie die E4, fänden wir das Fahren bestimmt auch so entspannend und gemütlich und das trotz Regen. Dann erreichen wir unser Ziel und der Campingplatz ist auch schnell gefunden. Es sieht aus als wäre er geschlossen. Nur zwei Wohnwagen sind zu sehen und das Tor an der Einfahrt fehlt. Also suchen wir die Rezeption. Es ist zwar jemand da , aber die Einrichtungen sind noch nicht zur Nutzung geöffnet. Eigentlich wollten wir Wäsche waschen – Mist !! Und auch nur heute Nacht dürften wir bleiben. Den morgen und am Sonntag ist geschlossen weil ein Dalmatienertreffen !!!! ( das sind die weißen Hunde mit den tausend schwarzen Punkten ) hier statt findet . Na da sind wir mal gespannt! Also bleiben wir und nutzen den restlichen Nachmittag um eine große Putzaktion im Womo durch zuführen. Smudo war ja kurz vor der Abreise noch beim Frisör und hat sich die Spitzen schneiden lassen :-) Und jetzt im Moment ist er wohl etwas unsicher was sein Fell gerade möchte. Winterfell abwerfen weil Mai ist oder Unterfell aufbauen weil wir im Norden sind ? Auf jeden Fall könnte man meinen wir hätten eine Rudel Wölfe durch die „Hütte“ gejagt. Wir haben mehr Haare auf den Polstern und der Jacke und in allen Ecken unserer Behausung als das Mamut Manni aus Ice Age am Bauch !Als Belohnung für die harte Arbeit backt Susi noch einen Kuchen den sich dann alle Drei schmecken lassen .

Die Bilder anklicken - dann öffnet sich die Galerie

Samstag, 10.Mai 2014
Wir wachen auf von einem wilden Gebell. Smudo lässt sich das natürlich nicht gefallen und macht da auch mal eine Ansage! Die Dalmatinerbesitzer sind in der Nacht eingetroffen. Na ja – so berauschend ist das ja nicht. Ca.15 Herrchen laufen mit ihren Hunden in einem abgesteckten Kreis und lassen ihre gefleckten Kerlchen Männchen machen und irgend etwas hinter sich her ziehen. Komisch - also unser Fall wäre das nicht !! Macht nichts - wir reisen ja sowieso ab. Wir haben uns entschlossen heute ein wenig mehr zu fahren da es an diesem Abschnitt nichts gibt was uns interessiert – außer der Natur ! Und das Wetter gibt uns recht, es fängt wieder an zu regnen . Also fahren wir gemütlich über die E4 und lassen einfach die Landschaft an uns vorbei laufen. Die Seen werden deutlich mehr, die wir jetzt immer wieder überqueren. Es geht bis nach Bjästa. Dort haben wir uns einen Campingplatz ausgesucht der vom DCC empfohlen wird. Mit Waschmaschine und Trockner. Als wir aber dort ankommen erzählt uns der Besitzer das es ja noch Vorsaison ist und deshalb der Platz noch nicht so richtig funktioniert. Kein Trockner – wie sollen wir dann die Wäsche trocken bekommen ? Nur ein Platz der befahrbar ist weil wir sonst stecken bleiben und er möchte auch nur Bargeld weil das Kartenlesegerät erst ab dem 15.Mai benutzt wird. Aber er würde uns eine Freundschaftspreis machen : 300 Kronen – das sind 35,00 Euro !!! Geht’s noch ??? soviel haben wir noch nirgends bezahlen sollen ! Und für was ?? Er hat wohl das große Auto gesehen und gedacht - na, da denen mach ich mal einen Sonderpreis ! Aber nicht mit uns.Dann eben wieder keine Wäsche waschen. Nackt müssen wir ja nicht laufen . In ca.8 km gibt es einen Mix-Parkplatz direkt am Wasser, in dem Örtchen Kolmanholmen ! Das erweist sich als richtig. Super für eine Nacht. Kostet nur 20 Kronen – 2.50 Euro – für 12 Stunden und wir stehen alleine direkt am Wasser mit tollem Ausblick. Und kein Mensch will etwas von uns, die ganze Nacht ist eine selige Ruhe !

Die Bilder anklicken - dann öffnet sich die Galerie

Sonntag, 11.Mai 2014
Ruhe, Ruhe, Ruhe ! Es ist Nicht zu hören als wir aufwachen und wir stehen immer noch ganz allein am Hafen ! In aller Ruhe machen wir uns fertig und dann geht’s wieder los. Richtung Skelleftea. In Umea gehen wir noch einkaufen da hier viele Geschäfte auch Sonntags geöffnet haben. Ein paar mal machen wir auch Rast an schönen Parkflächen mit Blick auf einen See. Leider nieselt es auch heute immer wieder.Aber die Straße ist wirklich super gut und es macht Werner Spaß zu fahren. Aber was nervt sind immer wieder diese Blitzerautomaten. Das ist uns schon öfters aufgefallen – manchmal kommt alle paar Meter eine Blitzersäule. So viele haben wir noch nirgends gesehen. Nicht das wir rasen würden. Wir halten uns immer an die Geschwindigkeitsangaben. Aber manchmal ist das so ein schneller Wechsel von 50 km auf 70 km oder zurück, da muss man schon höllisch aufpassen das man kein nichts übersieht. Zumal manchmal ein ganzer Schilderwald am Wegesrand steht. Auch mit lustigen Symbolen die wir nicht bei uns kennen. Langsam wird das Wette besser und als wir den riesigen Stadtcampingplatz in Skellefta erreichen strahlt endlich wieder die Sonne vom Himmel. Die Rezeption ist am Wochenende geschlossen, deshalb muss man sich an der Shell Tankstelle anmelden. 240 Kronen incl.WIFI . Es ist nur ein Wohnmobil da, also viel Platz für uns. Und die Waschmaschine und der Trockner funktionieren -suuupperrr ! Jetzt macht Susi erst mal große Wäsche und Werner entfacht ein schönes Grillfeuer und wir können wunderbar in der Abendsonne sitzen und unsere Grillwurst und ein Bierchen genießen ! Noch ein lange Abendspaziergang mit unserem geduldigen Hundi der den ganzen Tag noch nicht viel Auslauf hatte. Das tut uns allen Drei gut !

Die Bilder anklicken - dann öffnet sich die Galerie

Montag, 12.Mai 2014
Der Stadtcampingplatz in Skelleftea ist zu 100% empfehlenswert ! Wir reisen morgens zufrieden ab. Jetzt müssen wir zuerst auf der Weiterreise in Pitea einen Zwischenstopp einlegen und unseren Gastank füllen. Da gibt es eine OKQ8 Tankstelle die auch Gastanks mit LPG füllen kann. Stimmt auch und klappt super ! Weiter geht es bis kurz vor Lulea. Dort verlassen wir die E4 und nehmen die 94 und dann weiter auf die 374 und das letzte Stück auf die E45 bis nach Jokkmokk. Das ist das Zentrum der Samen und gehört schon zu Lappland. Diese Gegend die wir jetzt durchfahren ist das Hauptgebiet des Holzabbau.Riesige Holzlaster, voll beladen mit großen Stämmen kommen uns entgegen und am Straßenrand hat man frische Holzstapel deponiert. Aber der Verkehr wird immer weniger.Das Wetter ist wieder gut und die Strecke macht uns Spaß. Nach einer entspannten Fahrt machen wir Halt an einem grandiosen Naturereignis: Der Natursteig Storforsen ! Wenn man in dieser Gegend ist sollte man sich das nicht entgegen lassen. Mit gewaltigen Rauschen und Schäumen stürzt das Wildwasser in einem sehr breiten Abhang in die Tiefe. Das Wasser sieht aus wie geschlagene Sahne und der Wassernebel sprüht ganz fein auf die Haut. Um das ganze Spektakel führt ein sicherer stabiler Wanderweg, so das man sich dem wütenden Nass ohne Gefahr nähern kann.Schon vom Parkplatz aus ist der Weg ein Erlebnis da man über eine lange Holzbrücke über den Fluss geführt wird.Wir sind gegen Abend wieder einmal die letzten Besucher und haben dieses atemberaubende Schauspiel ganz für uns alleine! Smudo ist es nicht ganz wohl bei der Sache und er nutzt die ganzen 8 Meter Länge seiner Leine um so schnell wie möglich wieder an „ Land „ zu kommen. Auf dem Parkplatz steht noch eine hübsche kleine Kirche mit einem außergewöhnlichen Baustil. Das hat sich so was von gelohnt ! Wir lieben einfach solche Naturerlebnisse!Es geht weiter. Und dann ist es soweit : wir überqueren zum ersten mal den Polarkreis !! Kurz vor Jokkmokk steht das Schild und danach ist auch das Infozentrum das aber im Moment geschlossen ist .Wir halten an, steigen aus und geben uns „highfive“- JÄHHH !! wieder mal ein kleiner Wunsch erfüllt - einmal über den Polarkreis treten ! Das werden wir auf dieser Reise zwar noch ein paar mal erleben aber das ---„ERSTE MAL „ -- egal bei was , ist immer das Schönste !! Wir sind glücklich und freuen uns über einen weiteren Eintrag in unsere Liste : gemeinsam erlebte Höhepunkte in unserem Leben ♥ Nun aber ab zum Campingplatz. Der liegt wunderschön an einem See und nur ein Womo außer uns steht noch da.Super ! Und wir erleben noch ein „ erstes mal „ . Es bleibt hell in dieser Nacht und wir können es kaum glauben das es um Mitternacht aussieht als wäre es später Nachmittag . Aber geschlafen haben wir trotzdem gut – im Womo war es dunkel !!

Die Bilder anklicken - dann öffnet sich die Galerie

Dienstag, 13.Mai 2014
Ausgeschlafen und fit geht es nach Jokkmokk. Die unglaubliche Kirche der Stadt ist nicht zu übersehen.In Weiß und Grün, mit vielen kleinen Fenstern und einem extravaganten Turm lässt Sie uns staunen über die Idee des Erbauers. Einzigartig von einer besonderen Schönheit und sehr einladend wirkt diese Gotteshaus. Nicht so dominant und manchmal auch beängstigend wir aus Steinen gebaut, sonder freundlich und fröhlich lädt sie zum Zusammen kommen ein und passt wunderbar in den Garten in dem sie steht. Gegenüber ist das samische Museum mit vielen interessanten Informationen. Wir durchqueren das Städtchen und besuchen einen Metzger der Wurst und Fleisch von Rentieren und Elchen verarbeitet. Er ist ein lustiger Schwede und wir unterhalten uns lange mit ihm auf englisch – deutsch wird hier oben nicht gesprochen und unser schwedisch beschränkt sich auf ein paar nette Worte.Aber wir verstehen uns gut und es wird viel gelacht .Die einzigen deutschen Worte die es kann sind : Stuttgart und Mercedes :-) Natürlich kaufen wir auch ein , deshalb sind wir ja da ! Zum Abschied winkt er uns noch nach und wünscht uns eine gute Weiterreise. Für den Rückweg wollen wir uns eine andere Route suchen; um etwa abseits der üblichen Straßen zu fahren. Etwas mehr vom eigentlichen Schweden sehen. Immerhin befinden wir uns jetzt ja mitten im Land !Und Werner mag es einfach Wege zu nutzen die etwas ungewöhnlich sind und nicht so langweilig.Also fahren wir auf der E45 ein Stück zurück biegen dann in eine Verbindungsstraße ab die uns quer über die Landkarte zur E10 bringt. Und es lohnt sich wirklich. Kleine Dörfchen, stille Seen, kein Gegenverkehr, Birken und Tannen soweit das Auge sieht, Schnee im Wald und Eis auf dem Wasser,Rebhühner auf dem Weg und ein sehr langer Transportzug voll beladen mit Holzstämmen.Und dazu strahlender Sonnenschein. Immer wieder halten wir an und können uns nicht satt sehen an manchen verträumten Plätzchen oder den kleinen versteckten roten Häuschen im Wald. Was für eine Landschaft und was für eine Harmonie der Natur! Und auf einer Strecke von ca. 100 Kilometern kommen uns gerade mal 5 Autos entgegen. Einfach traumhaft! Und Werner strahlt über das ganze Gesicht da der Weg seiner Vorstellung voll und ganz entspricht! Aus dem schönen glatten Straßenbelag wurde nach und nach ein Holperweg und dann eine Schotterpiste.Aber schön breit und gut befahrbar. Musik brauchen wir keine dazu sind wir viel zu sehr mit schauen und fotografieren beschäftigt. Nur etwas wurde uns nicht erfüllt.Endlich einen Elch oder ein Rentier in freier Wildbahn zu sehen . Aber zu hause sieht man ja auch nicht jedes mal ein Reh wenn man im Wald ist - oder ? Und als wir die Strecke schon fast hinter uns haben geschieht es dann doch noch ! Rentiere auf einer Wiese – wie wunderschön und so ein gelungener Abschluss für einen weiteren gelungenen Urlaubstag! Und unser Ziel für heute ist dann noch Överkalix. Und hier können wir auch wieder direkt am Wasser stehen und die Abendsonne scheint bis fast 23 Uhr in unser kleines Wohnzimmer. Yes - we love it !!!

Die Bilder anklicken - dann öffnet sich die Galerie

FINNLAND
Mittwoch, 14.Mai 2014
Unser Wohnmobil wackelt uns hebt fast vom Boden ab ! Der Wind pfeift ohrenbetäubend und die Sat Schüssel auf dem Dach klappert blechern, das man meint das jüngste Gericht hat begonnen ! Wir werden unsanft geweckt und können kaum glauben was wir sehen als wir die Rollos öffnen. Wir haben mit einem regnerischen stürmischen Tag gerechnet. Aber wir blicken auf einen strahlenden Sonnentag und den super blauen See. Nur der Wind raubt einem fast den Atem und die Haar vom Kopf als wir die Türe öffnen. Aber wir fahren ja und müssen nicht laufen ,also wurstegal !! Vom schwedisch Överkalix geht es nun über eine Verbindungsstraße nach Övertornea , dem letzten Städtchen vor der Grenze. Und wir freuen uns wieder einmal das wir in Europa leben, wo das Reisen von einem Land in das Nächste so einfach und problemlos ist. Nur kurz über die Brücke und schon sind wir in Finnland ! Was für eine Freiheit wir doch alle genießen dürfen und manchmal gar nicht richtig zu schätzen wissen. Aber beim Reisen wird einem das immer wieder bewusst! Der Weg führt uns auf die E75 und dann direkt zum finnischen Polarkreis und ins Weihnachtsdorf zu Santa Claus ! So steht es sogar auf der Navi ! Ein Kindertraum wir nun auch für uns erfüllt. Manche finden es kitschig und albern, Aber welches Kind kennt nicht die Geschichten vom Weihnachtsmann der am Polarkreis lebt und mit seinen kleinen Helfern und seine Rentieren die Geschenke auf der ganzen Erde verteilt. Und wir sind im Herzen immer noch Kinder geblieben die sich auch an solchen Dingen freuen können. Es ist zwar vieles noch geschlossen weil noch keine Saison ist, aber Santa Claus dürfen wir besuchen. Zu Dritt – mit Smudo !-betreten wir die Räume die zu seinem Audienz-zimmer führen :-) Durch Gänge die schön dekoriert sind und mit Vogelgezwitscher und himmlischen Klängen wandeln wir bis zum Einlass . Ein Kobold bitte uns einzutreten: Und da sitzt er mit langem Rauschbart und seiner traditionellen Kleidung und begrüßt uns freundlich. Wir müssen lachen weil Smudo so niedlich und erschrocken schaut schaut und den „ alten Mann „ zu erst einmal ausgiebig beschnuppert und dann mit dem Schwanz wedelnd an ihm hochsteigt . Irgendwie ist ihm das ganze Gedönse nicht ganz geheuer ! Santa Claus ist sehr erfreut und streichelt ihn. Wir nehmen Platz und versuchen uns so gut es geht auf englisch zu unterhalten. Ja , wir waren brav und wir haben Kinder und Enkelkinder die auch alle brav sind. Wir sind also eine absolut brave Familie ! Nach einer Weile verabschieden wir uns und kichern beim hinaus gehen wie kleine Gören denen ein Streich gelungen ist. Ach, das war so schön und hat uns soviel Spaß gemacht und ein Wunsch ist für uns wahr geworden! Bilder durften wir leider keine machen. Wie schlendern noch durch die restlichen Gebäude, können das Wohnhaus von Santa fotografieren und in den Läden stöbern. Und zum guten gelungenen Abschluss noch unser zweites Highlight : wir stehen direkt auf dem finnischen Polarkreis, dem bekanntesten Breitengrad der Welt ! Völlig gut gelaunt und albern machen wir uns auf den Weg zu unserem Stellplatz für diese Nacht . Er liegt ca. 3 km außerhalb von Rovaniemi. Ein kleiner Platz aber etwas teuer – 25 Euro. Aber dazu haben wir auf dem Rasen vor dem Womo ein ganzen Rudel Hasen die sehr zutraulich sind.Nur Smudo wird auf eine harte Probe gestellt, denn er ist ja an der Leine.Ganz schön fies - gell !

Die Bilder anklicken - dann öffnet sich die Galerie

Donnerstag, 15.Mai 2014
So, mal etwas früher aus den Federn. Wir besuchen heute eine Rentierfarm die ganz in der Nähe ist. Wieder ein herrlicher sonniger Tag. Die 6 Grad fühlen sich gar nicht so kalt an wie zu hause. Ein kleines Problem haben wir auch. Wir sind irgendwie elektrische geladen. Besonders Werner bekommt fast bei allem was er anfasst eine „ gewischt „ . Im Internet finden wir eine passende Antwort. Die Luftfeuchtigkeit ist hier extrem niedrig – gerade mal 9 % ! Das hat uns schon gewundert. Und unsere warme Kleidung, also Fleece oder Mikrofaser – das ist alles Kunststoff. Eine ganz schlechte Kombination Denn das verursacht diese Ionenaufladung Jetzt wissen wir wenigsten warum es so ist, aber angehnemer macht es die Sache auch nicht . Da hilft nur abwarten bis es wieder besser wird :-) An der Farm angekommen lassen wir Smudo im Fahrzeug, das ist für alle sicherer so ! Und da werden wir auch schon von einem nettem Mädel in Tracht begrüßt die an einer Leine ein Prachtexemplar eines Rentiers mit sich führt. Schöner könnte Keines aussehen. Ein tolle Fellzeichnung, ein flauschiges Geweih und ein niedliches Schwänzchen. Ein wunderschönes Tier und es frießt uns quasi aus der Hand als wir ihm das weiche hellgrüne Elchmoos füttern dürfen das hier überall wächst. Ein Gruppe ist zur Führung gekommen und wir machen uns alleine auf Erkundungsgang. In den Gattern sind junge und alte Tier und ein Kälbchen kann nicht genug Streicheleinheiten bekommen. Wie das Rudel da so steht, einfach ein Traum – wie aus dem Bilderbuch! Das sind auch wieder solche Wesen die in unser Lieblingsliste eingereiht werden. Als wir weiter gehen stehen wir auf einmal auf einem Gelände voller Hundehütten und Huskys laufen nervös und neugierig, an einer Kette festgemacht, hin und her. Überall sieht man die Schlitten und die Transportboxen. Ein junger Mann kommt auf uns zu und erklärt uns das der Zutritt verboten ist da es gefährlich werden könnte.Und er gibt uns noch ein paar Infos. Hier bei Ihnen kann man Exkursionen mit dem Hundeschlitten buchen. Im Moment haben sie 260 Tiere!! Dann bricht ein unglaublicher Krawall los und alle 260 Hunde bellen und heulen zusammen . Das kann man sich so einfach nicht vorstellen. Ein wahnsinniger Geräuschpegel ! Da bekommt man schon eine heftige Gänsehaut ! Unser Informant lacht und erklärt uns das es jetzt was zu fressen gibt und deshalb die Tiere so ausrasten.Wir haben ein paar schöne Bilder gemacht und bedanken uns bevor wir uns verabschieden . Aber jetzt wollen wir auch los Richtung Nordkap, also starten wir. Und endlich wird es auch wahr, immer wieder sehen wir Rentiere auf Wiesen, stehen oder liegen. Am Waldrand oder am Wasser. Manchmal nah manchmal weiter weg. Wir können nicht jedes mal anhalten weil Autos hinter uns fahren oder die Tier weg laufen.Aber ein paar schöne Bilder können wir doch machen. Eine kleine Station auf unserem Weg ist die Goldgräberstadt Tankavaara bevor wir am drittgrößten See Finnland ankommen : Der Inarisee Die Reise ging durch schöne Wälder und Moore sowie Gebiete die aussahen wie in der Mongolei. Weit und nur karg bewachsen. Immer wieder Seen und Wasser und das Gefühl die Straße würde nie enden. Es gibt ja auch eine Filmtitel: Der lange Treck nach Norden – so fühlt es sich an durch dieses schöne Land zu fahren. Der Inarisee ist fast noch komplett zugefroren und liegt wie verwunschen vor uns. Die Natur in ihrer reinsten und schönsten Form – echt und unverfälscht !

Die Bilder anklicken - dann öffnet sich die Galerie

Werner & Susanne Vogg on tour

Wenn euch unsere Seite gefällt

freuen wir uns auch über einen Gästebucheintrag von euch !

Keine Angst !!

Eure email Adresse sieht keiner

nur was ihr geschrieben habt -

also, traut euch und schaut doch mal in unser Gästebuch ♥

Kontakt aufnehmen könnt ihr über: Kontakt

 

 

Unsere Reisen:

 

Marokko 2012
Sardinien 2013

Frankreich 2013

Bayern 2013

Schweden 2014

Finnland 2014

Norwegen 2014

Dänemark 2014

Frankreich 2015

 

 

 

 

 

Viel zu spät begreifen viele
die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur,
Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist's! Reise, Reise!

 ( Wilhelm Busch)